Content Seeding – Wer sät, der erntet

Die Wichtigkeit von Multiplikatoren, Influenzern und Meinungsführern

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Content Seeding beschreibt im erweiterten Sinne den Prozess von der Analyse und Planung von Content bis hin zur Bekanntmachung und der Auswertung des Ganzen. Es geht im engeren Sinne jedoch darum seine erstellten Inhalte gezielt zu verbreiten, um einerseits relevanten Traffic zu generieren, aber auch um Backlinks als Anerkennung für die Qualität des Contents zu bekommen. Diese Verlinkugen entstehen von Bloggern, Magazinen oder Portalen, die den Inhalt als Inspiration für eigene Texte/ Infografiken/ Videos/ Podcasts nutzen und einen dafür als Quelle erwähnen. Möglich ist auch eine Zitierung anhand eines Textlinks.

Zu Beginn geht es darum sich ein geeignetes Thema zu überlegen, welches möglichst wenig verbreitet sowie interessant sein sollte und nicht von duzend anderen Autoren bereits verarbeitet wurde. Ansprechend als Art des Contents sind z.B. Interviews mit Branchengrößen, Lösungsansätze, Top 10 Listen oder Erfahrungsberichte. Nach Erstellung des Artikels recherchiert man anschließend so genannte Meinungsführer, auch Influenzer oder Multiplikatoren genannt , die in den sozialen Medien als auch per E-Mail Liste oder durch Traffic auf der eigenen Website eine große Reichweite und allgemein Einfluss innerhalb ihrer Branche besitzen. Diese Menschen/ Unternehmen/ Institutionen oder Vereine sind die Verbindung zu Ihrer Zielgruppe, durch sie kann Content Seeding erst erfolgreich gestaltet werden. Ihre Aufgabe ist es die gewünschten Inhalte auf Ihren Profilen, Ihrer Website oder per E-Mail zu verbreiten.

Bei Facebook ist dies weniger effektiv, außer bei  Inhalten zu generell beliebten Produkten oder Dienstleistungen. Auf dieser Plattform werden Profile privat genutzt und nicht geschäftlich mit Branchenbezug. Dementsprechend hat man auf dieser Plattform einen hohen Streuungsverlust, wenn man eine Promotionaktion startet, die eine spezielle Zielgruppe anvisiert. Das Schalten einer Ad für Posts macht da schon mehr Sinn mit speziellen Filterkriterien ( Paid Distribution ). Das Posten des Inhalts auf der eigenen Fanseite versteht sich von selbst. Alternativ kann man versuchen mit themenrelevanten Fanseiten zu kooperieren, z.B. durch gegenseitiges Promoten oder durch spezielles Aushandeln eines beworbenen Beitrages.

Bei Twitter und Google+ kann man im Gegensatz zu Facebook zahlreiche Profile finden, die direkt zu der eigenen Branche passen. Hier sollten eingangs die Anzahl der Follower und evtl. Interaktionen dieser Profile überprüft werden. Es ist zu empfehlen die relevanten Meinungsführer zuerst hinzufügen und dann eine Zeit lang zu supporten mit +1 bzw. zu favorisieren. Man kann natürlich auch kommentieren, retweeten bzw. teilen. Wenn der eigene Content veröffentlicht ist, hat man mehrere Möglichkeiten die Multiplikatoren wissen zu lassen, dass es etwas Neues gibt.

  1. Erwähnung des Multiplikatoren- Profils im Post
  2. Nachricht schicken im sozialen Netzwerk ( bei Twitter nur an Follower )
  3. anrufen, falls Nummer herauszufinden ist
  4. E-Mail schreiben

Am besten ist es, wenn Sie den Meinungsführern gewisse Mehrwerte bieten können. Dazu zählen u.a. folgende:

  1. umfangreiches Branchenwissen als PDF oder Buch/ Ebook gratis ( z.B. Kochbuch )
  2. Teilen von deren Inhalten auf eigenen, reichweitestarken Social Profiles.
  3. Gratisexemplare aus eigener Produktpalette ( z.B. T-Shirt bei Mode Online Shop )
  4. Merchandising- bzw. Werbemittel (  USB Sticks, Tassen, Kugelschreiber )
  5. Gästelistenplätze/ Einladungen zu Branchen Events ( z.B. Messen )
  6. exklusive, hochwertige Inhalte ( Artikel, Sonstiges )

Um diesen für Sie wichtigen Menschen mit Ihrem Content Seeding nicht zu nerven bei jedem neuen Artikel, weist man gleich beim Erstkontakt darauf hin doch möglichst den eigenen Newsletter zu nutzen und einem bei Gefallen auch zu folgen. Anschließend können Sie sich allerdings punktuell ins Gedächtnis rufen auf partnerschaftlicher Basis. Falls die veröffentlichten Artikel, die Homepage als Ganzes und auch ihr Konzept dahinter interessant sind, sollte einer Kooperation nichts  im Wege stehen.

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